HELENENSTIFT
        JOHANN-CHRISTIAN-REIL-HAUS         

Das Johann-Christian-Reil-Haus in Norden

 

Das 1977 erbaute Pflegezentrum für somatische und psychiatrische Pflege ist nach dem berühmten Professor Johann-Christian Reil benannt.

Der in Rhaude (Kreis Leer) 1759 geborene und später in Norden praktizierende Mediziner, war ein entscheidender Wegbereiter der Allgemeinen und Integrativen Psychiatrie und Psychotherapie.

Als niedergelassener Arzt in Norden und einer der Leibärzte von Johann Wolfgang von Goethe, entwickelte er wegweisende Grundsätze für eine humane und menschenwürdige, psychiatrische Behandlung.

Johann-Christian-Reil-Haus in Norden

Er erkannte, dass Musik, Prosa, Gedichte und bildnerische Kunst im Allgemeinen, eine heilende Wirkung haben können.

Insofern entwickelte er Konzepte zur Musik- und Kunsttherapie, die heutzutage weltweit als begleitende Therapieform, neben der Ergo- und Beschäftigungstherapie, erfolgreich praktiziert wird und in seinem Sinne bemühen wir uns, in der Region eine moderne und fachliche Pflege und Betreuung zu gewährleisten.

Nach mehreren Erweiterungen und Modernisierungen bietet das mit allem Komfort ausgestattete Pflegezentrum eine menschenwürdige und fachgerechte psychiatrische Vollversorgung, vor allem für chronisch erkrankte Menschen.

Das Johann-Christian-Reil-Haus verfügt über eine Gesamt-Pflegekapazität von 127 Betten.

Die Abteilungen für Hauswirtschaft, Technischer Dienst, Verwaltung und Küche befinden sich im Erdgeschoss bzw. im Kellergeschoss.

Das Johann-Christian-Reil-Haus liegt direkt am „Norder Tief“ in einer ruhigen Wohngegend von Norden und ist umgeben von vielen Grün- und Waldflächen.

Es sind von da aus nur ca. 800 Meter bis zum Stadtkern, welcher zahlreiche Möglichkeiten bietet, soziale und kulturelle Interessen wahrzunehmen.

Die Ubbo-Emmius-Klinik mit ihrer Psychiatrie und diversen anderen medizinischen Abteilungen liegt unmittelbar neben unserem Haus in Norden und gewährleistet somit beiden Häusern eine evtl. notwendige Akutversorgung der Bewohner/innen.